Showing posts with label Bücher. Show all posts
Showing posts with label Bücher. Show all posts

Friday, 18 October 2013

Mein "Little Paris"

Wie Simone de Beauvoir es so schön sagte: „ On ne naît pas femme, on le devient“ bzw. man ist nicht als „Frau“ geboren, man „wird“ es.
Das gleich gilt anscheinend auch für Pariser. Ich kenne wenige Leute, die in Paris geboren sind, und trotzdem würde man denken, nur aufgrund ihrer Lebenseinstellung, dass sie dort geboren sind…

Ah „les Parisiennes“! Fast ein Mythos. Ich glaube, dass es mehr darum geht wie man sich als Frau fühlt. Wenn ich spontan den Namen einer berühmten Pariserin geben sollte, wäre es „Jane Birkin“. Aber sie kommt nun mal gar nicht aus Paris! Sie ist nicht einmal Französin!!! Und trotzdem strahlt sie dieses gewisse „je ne sais quoi“:  natürlich, chic, elegant, unkompliziert, lebensfröhlich, etc…

Am meistens liebe ich von ihr die Zeit aus den 60ern. Da hatte sie die perfekte Mischung aus Weiblichkeit mit schwarzen smokey eyes, und Lässigkeit mit casual outfits. Die würden sogar heutzutagen in Paris nicht „out“ wirken, sondern eher classic, basic, chic. Wie zum Beispiel eine schwarze Cabanjacke mit schwarzer slim Hose, kitten heels Boots und dezentem Schmuck… Perfekt!



Ob ich Paris vermisse? Ja, schon…
Aber wie ich es schon sagte, es geht ja mehr um eine Lebenseinstellung. Und ich glaube, dass ich nach fast 10 Jahren in Deutschland genügend Französin und Pariserin geblieben bin. Außerdem helfen mir Bücher wie „les Parisiens“ um mich an diese glückliche Zeit zu erinnern.


Und es gibt auch hier in Deutschland genügend nette Cafés und Geschäfte um es sich gut gehen zu lassen.


Und „les pavés“ Kopfsteinpflaster gibt’s es leider (für meine Schuhe) auch in deutschen Städten genügend…


Thursday, 4 July 2013

Die letzten News mit Instagram

Frische News von mir gibt es auf Instagram…
Um immer Aktuell mit dabei zu sein, einfach auf dem Link rechts klicken.
Et voilà, so einfach könnt Ihr mein Tag verfolgen…
 

"Like Jojo B" auf  Instagram

Wednesday, 5 June 2013

Unverwechselbar... Hercule Poirot

Im Urlaub darf einfach eins nicht fehlen: und zwar ein Buch von Agatha Christie. Am liebsten eins mit dem berühmten Hercule Poirot, meinem Lieblingsdetektiv. 

Ich liebe einfach die Atmosphäre der 20er Jahre, die die Autorin so schön wieder zum Scheinen bringt.


Bild von "Tamara de Lempicka"





Dieses Jahr passte es umso besser, da wir in Ägypten waren und ich mir einfach so wunderschön träumerisch eine Nil Kreuzfahrt mit dem unverwechselbaren Detektiv vorstellen könnte…




Manchmal wünschte ich, ich  hätte eine Zeitmaschine um den 20er Jahre kurz mal erleben zu dürfen. Was für eine unglaubliche Zeit es sein musste: voll mit Glamour, Style und Exzess.
Leider habe ich so etwas im Keller nicht versteckt. Ich kann aber dank Deko ein wenig von dieser Epoche wieder zurückbringen und mir den Gentleman Detektiv mit ins Haus nehmen...


 
Stoff "Gentleman's Necessities" - “Fred and Friends” Mustache Sandwich Cutter -“PeterIbruegger” MAURICE-POIROT Schnurrbart-Tasse


 
Mr Moustache Baby Mobile "Jäll & Tofta" - DIY Mobile "Gabulle In Wonderland Blog"



 "Jeeves" Hangeleuchte & Tischleuchte 

Tuesday, 7 May 2013

Petits Papiers

Ich finde es ganz wunderbar, alles was man heutzutage Dank Computer und Internet machen kann: miteinander kommunizieren, sich informieren, Shoppen, nach Ideen oder Neuigkeiten suchen, Bücher und Zeitschriften lesen, etc… und das alles, ohne seine Couch zu verlassen. Super!!!

Etwas vermisse ich aber doch wahnsinnig viel: das Schreiben. 
Als Kind liebte ich es, in meinen schönen bunten Heften, Gedanken oder Geschichten zu schreiben, und später hatte ich neben meinem Terminkalender, auch immer ein kleines Notizheft mit dabei.
Ich musste am Wochenende ein Heft für meine Tochter besorgen, und wollte nur mal „kurz schnell“ in der Papeterie vorbeischauen. Weil ich seit ungefähr einem Jahr, in solch einem Laden nicht mehr war, habe ich gut eine Stunde in den Regal gestöbert, und mir alle diese wunderschöne Notizbuchern und Heften wieder mal angeschaut. Dabei habe ich ganz tolle Labels kennen gelernt: wie zum Beispiel „Cavallini“, „Galison“ oder „Cartes d’Art".

 
Notizbuch "Cartes d'art" - Stempel Kit ""Wu & Wu" - Heften "Bindewerk" - Stempel Set Buchstaben "Cavallini"


Stickers "Cavallini" - Notebook "Galison" - Notizzettel "Cavallini"


Notizzettel "Cavallini" - Heft "Tinou le Joly Sénoville" - Stickers "Mon Petit Art" - Notizheft "Coppenrath"

Ich finde es so wunderschön Papier anzufassen und anzuschauen. Aus dem Grund, fällt es mir noch sehr schwer meine Lieblings Zeitschriften oder Büchern auf iPad zu lesen. Ich weiss nicht wie es Euch geht, aber es fühlt sich einfach ganz anders an ein Büch zu blättern, fast „Nobel“, als wäre es noch etwa ganz besonderes…


Wednesday, 27 March 2013

"St Môret": ein Stück Frankreich...

Wenn ich in Frankreich bin, ist ein Besuch in der Buchhandlung ein „Muss“. Ich liebe es einfach zu sehr, mir die ganze Neuheiten anzuschauen - gerade in der Kinderabteilung oder bei den Kochbüchern. Bei meinem letzten Besuch, bin ich auf diesem kleinen Rezeptbuch zugestoßen. Ich weiß gar nicht, ob man hier in Deutschland den „St Môret“ finden kann - bei mir im Rewe ist er noch nicht im Regal. In Frankreich ist er sehr beliebt. 



 
Es ist eine art Frischkäse, aber nicht wirklich mild oder kremig, wie man es hier eher finden kann.
Es erinnert mich gerade an das erste Mal, wo ich hier im Supermarkt meinen „Aktivia“ Joguhrt besorgt hatte - wie seit Jahren in Frankreich zuvor. Als ich es dann lecker zu Hause essen wollte, war die Überraschung groß: er war von der Konzistenz ganz anders. In Frankreich sind die Yoghurt fest (fast wie ein Pudding). In Deutschland dagegen, sind sie ehre „kremig“. Ich weiß jetzt nicht was mir besser gefällt. Ich finde es eigentlich mehr praktisch: ich weiß dann zumindest morgens, wenn ich noch im Halbschlaf bin (meine Kindern sind leider Frühaufsteher…), in welchem Land ich mich gerade befinde.  




Das Rezept habe ich Samstagabend ausprobiert. Mit einem Bordeaux Wein dazu: einfach lecker…


Tartine Fraîcheur


Für 4 Pers.
150g Frischkäse (lieber einer mit wenigem Fettgehalt)
4 Scheiben Vollkornbrot
200g Cherry Tomaten
1 Knoblauchzehe
Geraspelter Ingwer (+-, wie es Euch schmeckt)
Frischer Basilikum
Olivenöl
Kräutermischung

  • Knoblauch pressen und in eine Pfanne mit Olivenöl leicht anbraten.
Die Tomaten in zwei schneiden und dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und ein wenig Kräutermischung aus der Provence würzen. Das ganze bei milderer Hitze, ungefähr 8 Minuten kocheln lassen.

  • Frischkäse mit dem Ingwer zusammenmischen.

  • Das Brot im Toaster oder 3 Minuten im Backofen grillen.

  • Die Frischkäsemischung auf dem Brot streichen. Die Tomaten darüber legen. Noch ein paar Basilikumblätter dazu, et voilà…  




Monday, 11 March 2013

Le club des 5 - Fünf Freunde



Nun bin ich aus Frankreich wieder zurück und das Wochenende ist leider, wie sehr oft, viel zu schnell vorbeigegangen. Ich hatte mir so viel vorgenommen… Meine Große braucht dringend neue Outfits für den Frühlings und ich wollte ja auch wieder nach neuen Deko-Ideen suchen. Na ja… bald ist Ostern und ich werde meine Eltern noch mal besuchen und öffentlich dann, ein bisschen mehr Zeit haben um zu „stöbern“.




Was mir in den vielen Kinderkleidunggeschäften, die man in Frankreich finden kann, aufgefallen ist: ist der Trend zur „Vintage“. Egal ob bei Kleidungen oder Ladendekoration, bei vielen ist diesen Stil wieder zu erkennen.




Da musste ich gleich meine alte Kindersachen aus den Kartons wieder auspacken… Ich hatte die Sachen teilweisen ganz „vergessen“. Aber was für ein herrlicher Moment, mir wieder meine alten Büchern, Schallplatten, Schulbüchern anzuschauen. Nostalgie, Nostalgie… 




Man findet auch, gerade im Moment, bei vielen Designer oder Online-Shops, Kindersachen im „Vintage-Look“. Mon coup de coeur (Meine Lieblinge): die Nachmachungen von alten Schreitischen und Stühlen aus den 60er von "les Gambettes" und die süßen Schulranzen von "Miniséri".




Da wir schon beim Thema sind, muss ich euch unbedingt noch einen guten Restaurant Tipp in Paris geben: „Le Club des 5“.  Wir haben es zufälligerweise letztes Jahr entdeckt. Es befindet sich im 17er Ardt im Batignolles-Viertel. Das essen ist super und die Deko einfach unglaublich. Man taucht regelrecht wieder in seine Kindheit zurück.  


Saturday, 2 March 2013

Zurück in der Kindheit


Heute sind wir einigermaßen wieder gut drauf. Die schlimmste Zeit der Erkältung ist nun hinter uns und jetzt heißt es nur noch sich von dem Ganzen zu erholen, damit wir am Montag wieder fit für die neue Woche sind.
Die Sonne fängt wieder langsam an zu stahlen und die Laune geht bergauf. Damit sie bei mir noch ein wenig mehr Richtung „Gipfel“ geht, werde ich mir eine gemütliche Lese-Pause gönnen. Dafür werde ich mir mein Lieblingsplatz in der Küche erobern und einen kleinen Moment wieder zurück in meine Kindheit gehen. Wie denn? 




Ganz einfach indem ich eines von den Büchern „ Petit Nicolas“ (Der kleine Nick) von Sempé und Goscinny lese werde. Meine ersten Bücher aus der Kollektion habe ich damals, als ich noch in die Schule ging, geschenkt bekommen. Die haben seitdem bei mir zu Hause immer einen wichtigen Platz bekommen. Sie haben mich bei jedem Umzug begleitet, und ich habe sie immer wieder gelesen als es mir nicht so gut ging.




 Es ist meine beste Therapie gegen schlechte Laune oder Stress im Alltag (gerade mit Kindern). Die Geschichten sind einfach lustig und umso mehr die Zeichnungen von Sempé. 



Und auch wenn alles ein wenig kindisch ist, ist es eigentlich umso mehr amüsant, weil man dabei einfach für einen Augenblick wieder mal „Kind“ sein kann. Himmlisch…  

Tuesday, 26 February 2013

Chic Parisien


Ouf…

Die Geburtstagsfeier Zeit ist zu Ende. Die letzten Spuren von der Kinderparty sind beseitigt. Jetzt kann ich für einen kleinen Moment meine Mami-Schürze aufhängen und mich wieder ein bißchen Frau fühlen.
Ich habe immer versucht, auch als die Kinder noch ganz klein waren, eine weibliche Ausstrahlung zu behalten. Trotz Schlafmangels konnte ich einfach nicht in Schlabberhose und Turnschuhe auf dem Spielplatz zu gehen. Es würde zu „Klischee“ sein zu sagen, dass es an meinen französischen Genen liegt. Ich glaube eher, dass ich einfach so bin.




Eigentlich mag ich nicht so besonders gerne shoppen. Ich mag es viel lieber zu stöbern um mir Eindrücken zu schaffen. In Paris war es meine Lieblingsbeschäftigung. Weil ganz ehrlich: gerade in Paris, wo man eine Unmenge Geld in Wohnung und Freizeit stecken muss, bleibt fürs Shopping-Fieber nicht mehr viel übrig. Das Typische in Frankreich, gerade bei den Pariserinnen, ist es sich ein paar gute Stücke zu kaufen  (zum Beispiel Mantel, Trenchcoat, Bläzer...). Die sind zwar vielleicht teuerer, können aber ein „Leben lang“ halten. Man kombiniert sie dann einfach mit schlichten Basics und ein oder zwei „Trendy“ Teilen. Nicht vergessen in schöne Accessoires wie Schuhe zu investieren und bitte keine billige Tasche (oder schlimmer noch ein Designer Imitat).

So, eigentlich klingt es dann ganz einfach immer aktuell und elegant zu bleiben…
Dachte ich auch. Bis ich nach der Geburt von meiner kleinen Maus an einer "Kleidungs-Depression" litt. Ich hatte ständig dass Gefühl ich hätte nichts zum Anziehen und nichts würde mir stehen. Und dann hat es angefangen: das Anschaffen von einer Unmenge an preisgünstigen Teilen. Nach eine Weile war mein Schrank vollgestopft und ich komplett hinein gesunken…
 
Dann kam meine Rettung. Das Buch „La parisienne“ (Pariser Chic) von Ines de la Fressange. 




Ines de la Fressange, ehemaliges Model und Muse von Karl Lagerfeld, ist in Frankreich eine Ikone und das Symbol für den franzosischen „Chic“.




In diesem Buch gibt sie uns ihre wertvollsten Tipps. Sei es beim Thema Anziehen mit ihren Lieblingen (Musthave) und den zu vermeidenden Fauxpas, Einrichtung mit ihren besten Shop-Adressen oder Essen mit ihren Geheimtipps in Paris. Also auch wenn man mit Mode überhaupt nichts am Hut hat, lohnt es sich auf jeden Fall einen Blick in dieses Buch zu werfen - gerade wenn man mal Paris besuchen möchte.




Voilà… Jetzt ist es 10 Uhr und ich werde ein wenig in der Stadt stöbern.Die meisten Geschäfte haben ihre Frühjahrskollektionen ausgepackt, und es wirbelt an neuen Ideen.