Wednesday, 13 March 2013

Frühling Inspiration


Weil die Laune schon wieder so schnell, wie die Außentemperatur, nach unten gesunken ist, brauchte ich gestern unbedingt etwas, um die gute Stimmung von letzter Woche nicht so sehr zu verlieren. Bei mir hilft dann nur eins: meinen Lieblingsort zu besuchen und zwar „Merz & Benzing in Stuttgart. Ich kann mir Stunde lang dort alles angucken, und gestern haben meine Augen auch wieder ordentlich was zu sehen bekommen. Weil ich Euch doch so lieb habe, teile ich Euch gerne meine Eindrücke mit. Et voilà…





 Ich musste natürlich dann auch gleich etwas mitnehmen...

Duftkerze von "Durance" Aroma Lait de Figue


Tuesday, 12 March 2013

Nature Chic


Als ich vor 8 Jahren nach Deutschland umgezogen bin, musste ich mich natürlich erst einmal an viele kleine Änderungen im Alltag gewöhnen: Sprache, Essen (schwäbisch), Mülltrennung...
Mit einer Sache hatte ich aber wirklich lange zu kämpfen: die fehlenden gratis Einkaufsplastiktüten an der Kasse im Supermarkt. Das erste Mal war ich natürlich überrascht, dass es so etwas in Deutschland nicht gab. Ich meine, in Frankreich hatte es ja Kultstatus (leider…).  Nun, es war ja halb so wild, ich hatte mir dann so eine „schöne“ Stofftasche besorgt, weil ich es doch zu dumm fand 20c für eine Plastiktüte zu bezahlen. Die Woche danach hatte ich beim Einkaufen an alles gedacht: Liste, Geldbeutel…, nur nicht an diese verdammte Einkaufstasche. Et voilà, ich Stand da an der Kasse und musste mir natürlich wieder so eine unglaubliche schöne Stofftasche kaufen (damals war das Design noch so... ohlala!)





Wenn ich heute in meinen Schrank schaue, kann ich, an der Menge von diesen Einkaufstaschen, beurteilen wie schwer diese Anpassung für mich war. Jetzt ist mir auch klar, wie wenig wir damals in Frankreich mit dem Thema Eco, Bio, Recycling beschäftigt waren. Wir hatten in Paris erst vor ungefähr 10 Jahren mit Mülltrennung (wenn man es so nennen kann) angefangen … Ich  bin aber froh zu sehen, dass sich in Frankreich viel in dem Bereich geändert hat. Bio ist nicht mehr Synonym von "wenig Geschmack" (vielen steckten Bio und Light unter einem Hut)  und "teuer" und man kann sich mittlerweile, wie in Deutschlang, gute Beauty Produkte für wenig Geld besorgen. Gerade bei Kinderpflegen Produkte: Sie wollen nicht wissen was damals in den „Baby“ Salben aus der Apotheke drin steckte…




Heute ist „Conscious“ definitiv IN, wie es uns H&M in seiner letzten Werbekampagne mit Vanessa Paradis (cocorico!!!) zeigt. Und man findet, zum Glück, immer mehr Mode und Accessoires Labels „vert“ („Green“) 



Ich habe meine Einkaufstasche jetzt immer mit dabei. Sie ist auch heute fast ein "It" Bag geworden. Ich habe mir welchen mit lustigen Sprüchen in Französisch und Bildern, wie die von „Marron Boullie", aus Frankreich mitgebracht. Aber ich werde Euch in einem weiteren "Post" mehr darüber erzählen.

Monday, 11 March 2013

Le club des 5 - Fünf Freunde



Nun bin ich aus Frankreich wieder zurück und das Wochenende ist leider, wie sehr oft, viel zu schnell vorbeigegangen. Ich hatte mir so viel vorgenommen… Meine Große braucht dringend neue Outfits für den Frühlings und ich wollte ja auch wieder nach neuen Deko-Ideen suchen. Na ja… bald ist Ostern und ich werde meine Eltern noch mal besuchen und öffentlich dann, ein bisschen mehr Zeit haben um zu „stöbern“.




Was mir in den vielen Kinderkleidunggeschäften, die man in Frankreich finden kann, aufgefallen ist: ist der Trend zur „Vintage“. Egal ob bei Kleidungen oder Ladendekoration, bei vielen ist diesen Stil wieder zu erkennen.




Da musste ich gleich meine alte Kindersachen aus den Kartons wieder auspacken… Ich hatte die Sachen teilweisen ganz „vergessen“. Aber was für ein herrlicher Moment, mir wieder meine alten Büchern, Schallplatten, Schulbüchern anzuschauen. Nostalgie, Nostalgie… 




Man findet auch, gerade im Moment, bei vielen Designer oder Online-Shops, Kindersachen im „Vintage-Look“. Mon coup de coeur (Meine Lieblinge): die Nachmachungen von alten Schreitischen und Stühlen aus den 60er von "les Gambettes" und die süßen Schulranzen von "Miniséri".




Da wir schon beim Thema sind, muss ich euch unbedingt noch einen guten Restaurant Tipp in Paris geben: „Le Club des 5“.  Wir haben es zufälligerweise letztes Jahr entdeckt. Es befindet sich im 17er Ardt im Batignolles-Viertel. Das essen ist super und die Deko einfach unglaublich. Man taucht regelrecht wieder in seine Kindheit zurück.  


Friday, 8 March 2013

Oldtimer



Die Provence. Es kling ja immer so herrlich sonnig, blumig und frisch.
Was ich am meisten in Süd-Frankreich liebe, sind die vielen Farben, Gerüche und natürlich „les saveurs“ Aromas.
Ich hatte das Glück, zwei Jahre in Nizza zu studieren. Das schwierige war damals nicht das Studium, sondern eher sich in den überfüllten Hörsäle zu sitzen, wenn es draußen so wunderschön sonnig war und die Cafés nur nach einem schrieen. 

 
Marktplatz von Aix en Provence


Falls Ihr dort mal Urlaub machen sollte, musst Ihr euch unbedingt ein Auto ausleihen (chic wäre ein Oldtimer) um eine Tour durch die vielen malerischen Dörfer zu machen, wie zum Beispiel Grasse, Saint Paul de Vence, La Colle sur Loup. Mein Favorit: Eze Village, Richtung Monaco mit unglaublichen Meerblick ... Es gibt meistens dort einen schönen Marktplatz mit Cafés und wenn man Glück hat, an dem Tag auch einen Wochenmarkt. 
Mann sollte sich auch auf jeden Fall Aix en Provence anschauen. Der Blumenmarkt ist gigantisch und es ist wirklich herrlich da zu spazieren. 




Wenn ich an Süd-Frankreich denke, fänge ich gleich an, an alle diese wunderschönen Kleidchen die man da finden kann (und tragen kann, ab April sind nähmlich Hosen Tabu) zu träumen. Auch der Begriff „Winterjacke“ ist dort ganz anders. Ich trug damals nur meinen Trenchcoat von „Comptoir des cotonniers“ mit einem, mehr oder wenig, dicken Pullover. Ah… wie schön es war. Also dieser Trenchcoat war meine beste Investition überhaupt. Und auch jetzt kann ich dieses Label nur weiter empfehlen: lässig, feminin, mit eleganten Farben und Muster, einfach "très Chic"...
 


S
o, jetzt habe ich nicht nur den Kopf voller Farben und Düfte, sondern auch wirklich Hunger bekommen. Ich träume von einer „ Fougasse“, eine leckere Spezialität, die ich von Nizza kenne.  Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende. Ich muss noch schnell Kofferpacken. Ich fahre nämlich gleich nach Frankreich und werde hoffentlich vielen neuen „Ideen“ mitbringen.




Thursday, 7 March 2013

Kindertraum



Da wir die letzten Tagen so gemütlich auf der Terrasse sitzen konnten, habe ich jetzt auch wirklich Lust bekommen den Garten wieder „schön“ zu machen. Ich hatte gestern Nachmittag ein wenig Zeit (meine Große war zu einer Geburtstagsparty eingeladen…), und so habe ich mit meiner kleinen Maus den Gartencenter mal wieder besucht.
Eigentlich gab es dort erst wenige Blumen für den Außenbereich zu sehen. Es ist ja sowieso noch viel zu früh. Noch ein bissen Geduld... Es gab dagegen eine Menge Dekorationsartikel. Meine Maus kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es war einfach nur bunt und lustig. Wenn man also Dekoartikel für das Kinderzimmer sucht (gerade bei Mädchen), sollte man auf jeden Fall jetzt einen Blick in einen Gartencenter werfen. Hier sind die „Highlights“ meiner 5 jährigen Tochter:




Die Sachen sind nicht nur schön, sie sind oft günstiger als die, die ich sonst in „Kinderläden“ bekommen könnte (oder gar in Paris finden würde), wie zum Beispiel diesen wunderschönen Vogelkäfig, der nur 9 EUR kostet oder die süßen Roller für 7 EUR. 




Apropos Paris und Roller: ich muss Euch unbedingt „Teo Jasmin“ vorstellen. Es ist einer meiner Lieblings- Dekorationsartikel-Label aus Frankreich. Sie machen ganz tollen Bilderdrucke. Meine beiden Favoriten: das Kissen mit den Dächern von Paris und das kultige 2CV Citroen Auto.







So habe ich immer, auf lustige Art und Weise, ein wenig Frankreich im Haus. Eiffelturm wäre einfach zu kitschig. Obwohl ein bissen darf man schon...

Wednesday, 6 March 2013

Sporty Casual


Die guten alten Turnschuhe. Alle paar Jahre sind sie wieder im Trend und ich habe so den Eindruck, dass man sie jetzt im Frühling oft sehen wird. Ich persönlich finde es nicht so schlimm, weil ich selbst wahnsinnig gerne solche Schuhe trage. Am liebsten mag ich Running Shoes, die schon Ende der 80er voll im Trend waren. 


Trenchcoat Esprit - Langarmshirt Marc O'Polo - Röhrenjeans Mavi - Sneaker Marc O'Polo - Shopper Zalando Collection.


Und am schönsten finde ich es, wenn man sie mit einem unerwarteten Outfit trägt, wie hier zum Beispiel mit Trenchcoat, Ringelpullover und Jeans (am Besten knöchellang oder hochgekrempelt).


Tuesday, 5 March 2013

Sticker & Co

Was für ein herrliches Wetter. Endlich durchatmen, den Sonnentank wieder ausfüllen. Gerade bei solchen „ fast“ Frühlingstagen vermisse ich Paris am meisten. Ich stelle mir zum Beispiel vor, wie ich jetzt draußen im Café mit einem „Grand Crème“ sitzen würde und dabei einfach dem Pariser Leben zuschaue. Es ist immer ganz spannend auf so einer Terrasse zu sitzen und einfach die Leute, die vor einem spazieren, zu beobachten…


Paris - Café rue des Abesses - 18ème Ardt - Montmartre


Da ich gestern in den Geschäften so viele bunte Eindrücke bekommen hatte, musste ich noch schnell am Abend die Küche ein wenig frühlingshaft umdekorieren. Ich hatte schon länger ein paar Ideen, gerade wie ich meine Kochutensilien besser zur Geltung bringen könnte. 




Ich habe viele schlichte Vasen und Behälter, und leider finde ich oft keine mit Mustern, die mir gefallen. Da bin ich einfach auf den Gedanken gekommen, mir selbst etwas zu „basteln“. 




Meine Vorliebe für Dekosticker ist zu Haus nicht zu übersehen (siehe Post „Künstlerecke“).
So habe ich einfach eine Ikea Vase genommen und sie mit Stickern dekoriert. Die, die ich verwendet habe, sind von „Home Decor Line“. Ich kann diese nur weiter empfehlen:  sie sind sehr leicht anzubringen und - falls man sie nochmal abziehen muss - kleben aucgh beim zweiten Mal unglaublich gut (manch andere, leider auch teurere, dulden kein „Fauxpas“ und lösen sich nach einer Weile am Rand wieder…). Ich habe sogar welche draußen im Garten auf meiner langweiligen Geräteschuppentür angebracht, und diese sehen nach drei Jahren immer noch so schön aus.



So, und jetzt werde ich es mir ganz gemütlich draußen machen, ein paar Gartenstühle aus dem Geräteschuppen rausholen und weiter Sonne tanken. „Garçon, un Café s’il vous plait" - Träumen kann man ja. :-)


Monday, 4 March 2013

Schals süchtig



Ich hatte ja eigentlich vor letzte Woche, mir mal ganz in Ruhe die neuen Trends anzuschauen. Aber gerade als ich aus dem Haus gehen wollte, hat es wieder angefangen zu schneien und der Mut nach leichten und bunten Kleidern zu Gucken war mir recht schnell vergangen…
Schade - ich hatte mich richtig darauf gefreut, weil ich auch wieder Lust habe unsere Schränke ein wenig zu lüften und die dicken Pullover schon mal ganz oben im Regal zu verstauen. Egal…


 

Heute sieht es aber ganz anders aus. Die Sonne scheint und ich muss endlich an die frische Luft. 
Was mir am meisten in den Frühjahrskollektionen aufgefallen ist sind die vielen floralen Motive in Kleidungsstücke und Accessoires. Ich finde es nicht ganz so verkehrt, weil es beim Anschauen ziemlich gute Laune versprüht. Aber ob ich wirklich eine blumige Hose oder Jacke trage würde… wohl eher nicht. 
Ich mag es viel lieber mein „wohl fühl“ Outfit zu tragen und ein wenig Trend, in Form von Accessoires, leicht reinzumischen. Am besten mit einem Schal oder Tuch. 


Mein Lieblingsoutfit: Tasche Gerard Darel- Schuhe Massimo Dutti- Blazer Zara - Slim Jeans H&M - Schal Vero Moda.

Ich liebe es Schals zu tragen. Erstens, weil die jedes Outfit ein wenig weiblicher aussehen lassen und weil man, durch die unendlich vielen Mustern, immer „Trendy“ bleiben kann. Egal ob dieses Jahr Blumen, Inka, Graphik… Muster angesagt sind: ein passendes Tuch kombiniert mit einer schlichte Kleidung (mein Favorit: Blazer + weißes T-Shirt oder Bluse + Ballerina oder Pumps) und schon ist man Aktuell. Das Gute ist, man wird die Schals auch noch in ein paar Jahren tragen können, wenn die Blumen dann wieder im Trend sind. Bei einer blumigen Hose wird es schon schwieriger, weil es nach einer Saison schon oft „Out“ ist und wer weiß ob ich in fünf Jahren noch reinpasse.




Ich habe mir mittlerweile ziemlich viele Schals und Tüchern zugelegt. Ich glaube ich habe sogar mehr davon als Schuhe und Tasche. Ich mag es gerne diese abwechselnd zu tragen. Aus dem Grund müssen die auch immer Parat sein und haben im Schrank den besten Platz bekommen.




Mein Tipp: Basic Kleidung + Schal abwechselnd tragen = jeder Tag ein neues Outfit. 
Das spart Zeit, gerade wenn man morgens mit zwei Kindern vor acht aus dem Haus sein muss und Geld! Das gibt man lieber im Sommer an der Eisdiele aus...

Saturday, 2 March 2013

Zurück in der Kindheit


Heute sind wir einigermaßen wieder gut drauf. Die schlimmste Zeit der Erkältung ist nun hinter uns und jetzt heißt es nur noch sich von dem Ganzen zu erholen, damit wir am Montag wieder fit für die neue Woche sind.
Die Sonne fängt wieder langsam an zu stahlen und die Laune geht bergauf. Damit sie bei mir noch ein wenig mehr Richtung „Gipfel“ geht, werde ich mir eine gemütliche Lese-Pause gönnen. Dafür werde ich mir mein Lieblingsplatz in der Küche erobern und einen kleinen Moment wieder zurück in meine Kindheit gehen. Wie denn? 




Ganz einfach indem ich eines von den Büchern „ Petit Nicolas“ (Der kleine Nick) von Sempé und Goscinny lese werde. Meine ersten Bücher aus der Kollektion habe ich damals, als ich noch in die Schule ging, geschenkt bekommen. Die haben seitdem bei mir zu Hause immer einen wichtigen Platz bekommen. Sie haben mich bei jedem Umzug begleitet, und ich habe sie immer wieder gelesen als es mir nicht so gut ging.




 Es ist meine beste Therapie gegen schlechte Laune oder Stress im Alltag (gerade mit Kindern). Die Geschichten sind einfach lustig und umso mehr die Zeichnungen von Sempé. 



Und auch wenn alles ein wenig kindisch ist, ist es eigentlich umso mehr amüsant, weil man dabei einfach für einen Augenblick wieder mal „Kind“ sein kann. Himmlisch…  

Friday, 1 March 2013

Orientalisches Flair



Auf die Frage, was machen wenn das schlechte Wetter einem zu sehr auf die Nerven geht, würde ich spontan sagen: „nichts wie weg“. 


Riad Croix Berbere - Marrakesch

Vor ein paar Jahren hätte ich auf die Schnelle einen Wochenendtrip nach Marrakesch gebucht und mich in einem dieser wunderschönen Riad niedergelassen. Sonne, Palme und diese unglaubliche aromaintensive Küche. Heute mit zwei Kindern ist es äußerst schwer so spontan eine Reise zu planen. Aber um sich ein wenig Orient ins Haus zu bringen, kann man sich ersatzweise leckere marokkanische Gerichte zubereiten.




Ich habe zu Weihnachten einen Tajine von Emile Henry geschenkt bekommen. Ich habe es schon ausprobiert und war wirklich begeistert vom dem Ergebnis. Das Schmoren und die spezielle Gewürzmischung "Ras el Hanout" (Kardamom, Gewürznelke, Zimt, Chili, Koriander, Kreuzkümmel, Muskatnuss, Pfeffer und Kurkuma) bringen eine ganz einzigartige Note. Lecker! 
Ich hatte heute eigentlich wieder vor ein neues Rezept auszuprobieren, aber leider liegen meine Mäuse krank im Bett, und es wird wohl nichts mit unserer kulinarischen Reise. Tant pis…





Stattdessen habe ich es mir einfach ganz gemütlich im Bad gemacht und mir meine alltägliche Notlösung gegen blassen Teint rausgeholt. Es ist einer der besten Beauty-Tipps von Ines de la Fressange in ihrem Buch „Pariser Chic“ (siehe post „Chic parisien“): Der Terracota Puder von Gerlain und der Touche Eclat Stift d’Yves Saint Laurent. 




Beide zusammen anwenden und das Gesicht kommt wieder ein wenig zum Strahlen. Nicht so ganz als wenn man gerade aus Marrakesch zurück kommen würde, aber immer hin verleiht der Terracota Puder der Haut eine schöne sonnige Farbe, und der Stift kaschiert wunderbar Anzeichen von Müdigkeit.

Thursday, 28 February 2013

Kunstlerecke

Eigentlich sollte hier mein Schreibtisch stehen...





Da ich aber zwei Künstlerinnen im Hause habe, wurde es in eine Künstlerecke umdisponiert. Im Nachhinein bin ich ganz froh darüber, weil die Kinder es lieben in der Küche zu malen und zu basteln. Und die freuen sich sehr, wenn ich stolz auf meinem selbst gemachten „Pêle Mêle“ deren Kunstwerke aufhänge.




Es freut mich umso mehr, weil es einfach eine schöne, lustige und bunte Ecke ist. Früher war bei mir im Haus alles weiß mit dunkeln Möbeln. Meine vorliebe für die Wenge Farbe ist geblieben, aber meine Wande haben definitiv einen neuen bunten Anstrich bekommen. Auch was Dekoration betrifft hat sich viel geändert. Jetzt tauchen überall kleine Köfferchen, Schachteln, Boxen auf. Es hat sich auf jeden Fall, seit ich Mami bin, eine neue Welt geöffnet und ich kriege nie genügen davon. Ich liebe es nach neue Labels und neue Accessoires für das Kinderzimmer zu suchen. Der Köfferchen und die Box sind zum Beispiel von „Mini Labo“. Ich liebe deren Accessoires und deren Mustern, die doch sehr französisch wirken.




Auch auf dem Tisch kann es ruhig ein wenig lustiger sein. Kinder - Set und Teller sind ein muss, nur dan bekommen  meine Kinder Appetit (weiß ist ja für denen keine Farbe...). Die Teller von „Mini Labo“ sind nicht nur süß, sie sind auch unglaublich robust. Meine sind jetzt zwei Jahren Alt und kommen regelmäßig im Geschirrspüler, dafür sehen die noch wunderbar aus. 




Auch die Geschirr-Kollektion von „Petit jour“ ist zum anbeißen. Ich liebe die Sprüche von den abgebildeten Prinzessinnen: z. B „Ich spreche nicht mit vollem Mund“… Nur schade, dass meine Kinder mich jetzt ständig auf meinen schlechten Manieren aufmerksam machen ;-)



Wednesday, 27 February 2013

Magische Kugel Lichterkette



Ich bin eigentlich nicht so der Sammler-Typ - außer wenn es sich um …Kugeln handelt.



Seit Jahren taucht diese zarte Form als Dekoration in meinem Haus oder Garten auf. Erst seit zwei Jahren habe ich sie auch „peu à peu“ als Lichtelement eingesetzt. 




Dies fing an mit der Entdeckung in Paris dieser wunderschönen Baumwollkugeln-Lichterketten. Sie sind von „La case du cousin Paul“. Das schöne dabei ist, man kann sich seine Lichterkette farblich selbst zusammenstellen. Es gibt viele unglaubliche schöne Farben, die man beliebig mischen kann. Ich hatte an diesem Tag eigentlich nicht vor, mir solch eine Lichterkette zu kaufen, aber ich fand die so toll… Ich habe gut anderthalb Stunde gebraucht um mich zwischen den ganzen Farben zu entscheiden. Voilà, das Ergebnis...




Der Hersteller bietet außer Lichterketten auch Baumwollkugeln-Hängeleuchten oder Bodenleuchten an (meine nächste Investition). Einfach magisch...




Ein Blick auf der Homepage von „La case du cousin Paul“ lohnt sich auf jeden Fall. Sie haben mittlerweile auch Shops in Deutschland, man kann aber auch seine Lichterkette online zusammenstellen und nach Deutschland liefern lassen.Viel Spaß beim Aussuchen...

Tuesday, 26 February 2013

Chic Parisien


Ouf…

Die Geburtstagsfeier Zeit ist zu Ende. Die letzten Spuren von der Kinderparty sind beseitigt. Jetzt kann ich für einen kleinen Moment meine Mami-Schürze aufhängen und mich wieder ein bißchen Frau fühlen.
Ich habe immer versucht, auch als die Kinder noch ganz klein waren, eine weibliche Ausstrahlung zu behalten. Trotz Schlafmangels konnte ich einfach nicht in Schlabberhose und Turnschuhe auf dem Spielplatz zu gehen. Es würde zu „Klischee“ sein zu sagen, dass es an meinen französischen Genen liegt. Ich glaube eher, dass ich einfach so bin.




Eigentlich mag ich nicht so besonders gerne shoppen. Ich mag es viel lieber zu stöbern um mir Eindrücken zu schaffen. In Paris war es meine Lieblingsbeschäftigung. Weil ganz ehrlich: gerade in Paris, wo man eine Unmenge Geld in Wohnung und Freizeit stecken muss, bleibt fürs Shopping-Fieber nicht mehr viel übrig. Das Typische in Frankreich, gerade bei den Pariserinnen, ist es sich ein paar gute Stücke zu kaufen  (zum Beispiel Mantel, Trenchcoat, Bläzer...). Die sind zwar vielleicht teuerer, können aber ein „Leben lang“ halten. Man kombiniert sie dann einfach mit schlichten Basics und ein oder zwei „Trendy“ Teilen. Nicht vergessen in schöne Accessoires wie Schuhe zu investieren und bitte keine billige Tasche (oder schlimmer noch ein Designer Imitat).

So, eigentlich klingt es dann ganz einfach immer aktuell und elegant zu bleiben…
Dachte ich auch. Bis ich nach der Geburt von meiner kleinen Maus an einer "Kleidungs-Depression" litt. Ich hatte ständig dass Gefühl ich hätte nichts zum Anziehen und nichts würde mir stehen. Und dann hat es angefangen: das Anschaffen von einer Unmenge an preisgünstigen Teilen. Nach eine Weile war mein Schrank vollgestopft und ich komplett hinein gesunken…
 
Dann kam meine Rettung. Das Buch „La parisienne“ (Pariser Chic) von Ines de la Fressange. 




Ines de la Fressange, ehemaliges Model und Muse von Karl Lagerfeld, ist in Frankreich eine Ikone und das Symbol für den franzosischen „Chic“.




In diesem Buch gibt sie uns ihre wertvollsten Tipps. Sei es beim Thema Anziehen mit ihren Lieblingen (Musthave) und den zu vermeidenden Fauxpas, Einrichtung mit ihren besten Shop-Adressen oder Essen mit ihren Geheimtipps in Paris. Also auch wenn man mit Mode überhaupt nichts am Hut hat, lohnt es sich auf jeden Fall einen Blick in dieses Buch zu werfen - gerade wenn man mal Paris besuchen möchte.




Voilà… Jetzt ist es 10 Uhr und ich werde ein wenig in der Stadt stöbern.Die meisten Geschäfte haben ihre Frühjahrskollektionen ausgepackt, und es wirbelt an neuen Ideen.